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BESCHREIBUNG DER DENKMÄLER UND SONSTIGER INTERESSANTER ORTE

 KRASICZYN Ein berühmtes Schloss der Familie Krasicki entstand am Anfang des 17. Jh. Es  ist ein der wertvollsten Denkmäler Polens, und wird oft als eine Perle der polnischen Renaissance bezeichnet. Neben dem Schloß befindet sich eine Pfarrkirche aus dem 18. Jh. Auf der gegenüberliegenden Seite der Straße nach Sanok befinden sich die Bauwerke einer Brauuerei der Familie Sapieha - der letzten Eigentümer des Schlosses - sowie eine prächtige Parkanlage. Auf einer über Krasiczyn dominierenden Anhöhe (über dem kleinen Judenfriedhof) liegt eine der Gruppe der Kampfanlagen der sovjetischen Mołotow-Linie). Auf einer anderen nahen Anhöhe lassen sich drei Hügel erkennen, die gemäß der örtlichen Tradition zum Andenken an den Aufenhalt des Königs Sigismund III Waza aufgeschüttet wurde.

 KALWARIA PACŁAWSKA wurde auf einer Anhöhe über dem Tal der Wiar im 17. Jh. von dem Lmeberger Woiwode Andrzej Maksymilian Fredro angelegt, der nach Kalwaria die Franziskaner einlud. Seit 1679 befindet sich im Sanktuarium ein Wundergemälde der Mutter Gottes von Kamieniec Podolski. Seit drei Jahrhunderten strömen nach Kalwaria Mitte August Tausende von Pilgern zu dem im Südosten Polens bekannten Ablaßfest. Kalwaria Pacławska wird auch Tschenstochau der Podkarpacie genannt. Die barocke Kirche und dasa nliegende Kloster wurden in den Jahren 1770-1775 von Szczepan Dwernicki gestiftet. In der Umgebung des Klosters stehen noch viele charakteristischen Pfostenhäuser mit Bogengängen aus der Wende vom 19. zum 20. Jh. Auf den zum Tal der Wiar hin abfallenden Anhöhen liegen insgesamt 42 Kapellen aus dem 19 Jh. (einige auf dem gegenüberliegenden Flussufer), die durch zahlreiche Pfade verbunden sind, auf den sich die Gruppen von Pilgern und Wallfahrern bewegen.

 BOLESTRASZYCE Auf dem Gelände des ehemaligen Guts der Familie Michałowski in Bolestraszyce (im erhaltenen Gutshaus und im umliegenden Park schuf ein berühmter polnischer Maler Piotr Michałowski) befindet sich das größte Arboretum im Südosten Polens. Während eines Spazierganges durch die Aleen des Gartens kann man hier eine seltene Vielfalt der Pflanzenarten aus aller Welt bewundern. In der Nähe des Arboretums befindet sich eines der Hauptwerke der Festung Przemyśl – das 1892-1896 erbaute Panzerfort XIII „San Rideau”. Achtung! Die Anlage ist stark runiert, bei derer Besichtigung ist also besondere Vorsicht geboten!

 

 SIEDLISKA Fort I „Salis-Soglio” in Siedliska wurde in den Jahren 1882-1886 errichtet. Es ist eine typische Artillerieanlage. Obwohl das Fort am 22 März 1915 gesprengt wurde, gehört es zu den am besten erhaltenen und effektvollsten Bestandteilen des äusseren Gürtels der Festung Przemyśl. Im Fort erhielten sich u.a. ein Einfahrtstor aus Ziegelstein, eine Kaserne mit den Kasematten, Munitionsmagazinen und Stollen der Munitionsaufzüge, darüber hinaus Artilleriestellungen und Unterstände auf dem Wall. Die Anlage liegt fast an der polnisch-ukrainischen Grenze. Gleich hinter dieser Grenze liegen sechs weitere Werke, die mit dem Fort eine Gruppe bildeten. Bei der Besichtigung des Forts „Salis-Soglio” lohnt sich auch ein Ausflug zum nahgelegenen (an der Strasse nach Medyka) Panzerfort XV „Borek” (1897-1900). Beide Anlagen (sowie alle Hauptanlagen des äusseren Gürtels der Festung Przemyśl) verbindet eine schwarz kennzeichnete touritische Route sowie die Festungsradroute.

 KUŃKOWCE Fort VIII „Łętownia” ist ein Nachfolger der 1854-1855 auf einer Anhöhe westlich Przemyśl errichteten Schanze. Die Form eines Artillerieforts erhielt die Anlage in den Jahren 1881-1882. Das Fort wird genutzt - in der Sommersaison kann man sich in dessen Räumen eine der Festung Przemyśl gewidmete Austellung ansehen. Die Zufahrt zum Werk ist über die Straße Przemyśl – Dynów möglich, von der man in Kuńkowce rechts abbiegen soll. Zu Fuß kann das Werk auf einer schwarz kannzeichneten touristischen Route erreicht werden, indem man im Przemśler Stadtteil Lipowica auf einer Kreuzung der touristischen Routen den linken Weg wählt und auf eine Anhöhe klettert, hinter der sich das Fort befindet.  

 POSADA RYBOTYCKA Eine Wehrkirche des Heiligen Onuphry aus dem 15. Jh. ist die älteste ostorthodoxe Kirche in Polen, an der ursprünglich ein kleines Kloster bestand. Im Inneren der Kirche erhielten sich die im bysantinischen Still gehaltenen Wandgemälden aus dem 16. Jh. Die nach 1945 verlassene kirche ist aktuell der Sitz einer Außenstelle des Nationalen Museums des Przemysler Landes. Die Schlüssel zur Kirche werden in einem daneben gelgenen Haus aufbewahrt, dort soll man um die Eröffung des Kirchentors bieten. Die vorbeifließende Wiar bildet eine natürliche Grenze zwischen dem Przemysler Vorgebirge - einem Teil deswestlichen Karpaten - und dem zu östlichen Karpaten gehörenden Sanok-Turcza Gebirge.

KRZYWCZA Ein im 16. Jh. entstandenes Städtchen war der Sitz einer der ältesten römisch-katholischen Pfarren des Przemyśler Landes. Eine nach 1625 errichtete barocke Kirche wird von einem Glockenturm begleitet, der im 17. Jh. entstand. In der Nähe der Kirche erhielt sich ein Gutshaus mit den Überresten einer Befestigung (Umwallung) aus dem 17 Jh., in dem sich aktuell eine Poliklinik befindet. An der Hauptstraße nach Przemyśl steht eine verlassene griechisch-katholische Kirche aus dem 19. Jh.. In Krzywcza erhielten sich darüber hinaus einige alte Holzhäuser.

 BABICE Das Städchen entstand im 15. Jh. An der Straße nach Dubiecko befindet sich eine gemauerte Kirche der Heiligen Trinität aus dem 18. Jh. mit einer barocken Innenausstattung. Der an der Straße nach Przemyśl befindliche Platz war ursprünglich ein Stadtmarkt. Von der ursprünglichen Bebauung erhielten sich aber nur wenige Häuser aus dem 19. Jh., während das Holzrathaus leider nicht mehr besteht. Am Fluß, auf einer Anhöhe an der Straße nach Bachów, befindet sich eine verlassene, im Jahre 1839 errichtete griechisch- katholische Holzkirche. In Babice erhielt sich darüber hinaus ein Gutshof der Familie Dembiński aus dem 19. Jh. mit einem Landschaftspark.

 DUBIECKO Das Städchen entstand im 15. Jh. Dubiecko gehörte den Gechlechtern von Kmita, Stadnicki, Krasicki und Konarski. In der ersten Hälfte des16. Jh. wurde an der San ein Schloß errichtet, das von einer mit Türmen versehenen Mauer umgeben war. 1735 wurde hier Ignacy Krasicki, der spätere Bischof von Ermland und berühmte Schriftsteller der polnischen Aufklärung, „Fürst der Dichter” genannt, geboren. Am Ende des 18. Jh. enstand an der Stelle des Schlosses ein bis heute bestehender Palast. Zur Besichtigung des Palastes und des anliegenden Parks muss die Einwilligung dessen aktuellen Besitzers eingeholt werden. In Dubiecko erhielten sich auch eine römisch-katholische und eine griechisch-katholische Kirche aus der ersten Hälfte des 19 Jh. In der nach dem 2. Weltkrieg verlassenen griechisch-katholischen Kirche funktioniert seit kurzem das Haus der Kunst der ehemaligen östlichen Grenzgebiete Polens (Kresowy Dom Sztuki).

 BACHÓRZEC Die Ortschaft bestand schon  im 16. Jh. Es war ein Eigentum der berühmten Geschlechter von Kmita, Stadnicki, Wapowski, endlich Krasicki - die zuletzt erwähnten besassen es bis 1944. Es erhielten sich die Ruinen eines Gutshofes mit einem älteren, aus dem 18. Jh. stammenden Hinterhaus, das im 20. Jh. umgebaut wurde, und einem jüngeren Gutshaus (1808). Das älteste Bauwerk von Bachórzec ist die hölzerne Pfarrkirche der Heiligen Katherine, die 1760-1763 errichtet wurde.

 PIĄTKOWA In diesem seit dem 15 Jh. bestehenden Dorf erhielt sich eine griechisch-katholische  Holzkirche des Heiligen Dmitrij aus dem Jahre 1732, die als eines der schönsten Bauwerke dieser Art auf dem gesamten Gebiet von Podkarpacie gilt. In Piątkowa befindet sich darüber hinaus eine kurz vor dem 2. Weltkrieg errichtete gemauerte Kirche. Wie viele andere Orte im Przemyśler Vorgebirge, hatte die Ortschaft damals weit mehr Einwohner als heute.

 BIRCZA Das Städchen entstand im 15. Jh. Bis 1876 war es sogar der Sitz einer Landkreisverwaltung. In Bircza erhielt sich ein Palast der Familie Humnicki aus der ersten Hälfte des 19. Jh., der leider im 20. Jh. ziemlich unglücklich umgebaut wurde. Auf einer Anhöhe über dem Markt befindet sich eine in der ersten Hälfte des 20 Jh. errichtete Kirche, gleich daneben steht ein Denkmal der Natur - starke, mehrere Jahrhunderte alte Eiche. Die Gegend von Bircza ist bakannt für ihre unbefleckte Natur. Man kann hier die alten Tannen- und Buchenwälder (u.a. Naturschutzgebiet „Krępak) besuchen, zahlreichen Pflanzen und Tieren begegnen.

 KRZECZKOWSKI MUR ist ein Felsrutsch, der die geologischen Schichten der mächtigen Felsformationen der Karpaten entblößt. Er befindet sich westlich des Dorfes Krzeczkowa. Der beste Zufahrtsweg führt über die Straße von Przemyśl nach Sanok, von der man hinter Olszany nach Krzeczkowa abbiegen soll. Hinter dem zuletzt erwähnten Dorf, auf einer Strassenkreuzung im Wald, folgt man den blauen Zeichen der touristischen Route nach Dynów.

 PRAŁKOWCE Die Ortschaft liegt unmittelbar vor Przemysl. Sie entstand im 15. Jh. In dortiger Kirche aus dem 19. Jh., die früher eine griechisch-katholische Kirche war, befindet sich ein Gemälde der Mutter Gottes von Zbaraż. Es wurde auf einem Kupferblech gemalt und stammt aus der Bernardinerkirche in Zbaraż, wo es drei Jahrhunderte lang, bis zum 2. Weltkrieg, hing. Vor dem Gemälde betete u.a. der König Jan III Sobieski. Auf einer Anhöhe über Prałkowce befindet sich eines der Hauptwerke des äusseren Gürtels der Festung – das 1882-86 errichtete Fort VII „Prałkowce”.    

 KRUHEL WIELKI Dieser Nachbarort von Przemyśl entstand im 15. Jh. Über dem Dorf wurde seit Jahrhunderten Kalkstein, manchmal sogar Marmor gefördert. Am oberen Ende der Ortschaft befindet sich eine griechisch-katholische Holzkirche aus dem Jahr 1630. Das zum Teil vor kurzem rekonstruirte Bauwerk ist ein der ältesten Kirchen dieser Art in Polen. In der Nähe befindet sich darüber hinaus eine kleine neugotische Kirche aus dem Anfang des 20. Jh. 

MEDYKA Die Ortschaft ist vor allem für ihren Grenzübergang nach Ukraine bekannt. Sie entstand im 14. Jh. Medyka wurde oft von dem polnischen König Ladislaus Jagiełło besucht. Seit dem 19. Jh. bis zum 2. Weltkrieg befand sich das Gut Medyka in den Händen der Familie Pawlikowski, die im Palast eine imposante Sammlung der Kunstwerke und nationalen Denkmäler errichtete. Die Pawlikowskis führten darüber hinaus ein Mustergut und eine Gärtnerschule. Von dem alten Gut ist nur wenig erhalten, u.a. das von den Teichen und einem Landschaftspark umgebene Gutshaus aus dem 19. Jh. Sehenswert ist auch die Pfarrkirche in Medyka, die 1607 entstand.

LESZNO hieß früher Poździacz. Es befindet sich dort eine griechisch- katholische Holzkirche aus dem Jahr 1737. Seit mehreren Jahrzenten wird es von der römisch-katholischen Kirche genutzt.

 

 FREDROPOL Das Städchen wurde im 17. Jh. vom Andrzej Maksymilian Fredro auf der Gemarkung Kormanice gegründet. 1672 zerschlugen die Bürger von Przemysl ein hier errichtetes Tatarenlager und befreiten viele Gefangene. Die alte Bebauung von Fredropol besteht nicht mehr, dafür ist in Kormanice eine Ruine der Burg erhalten, die der Familie Fredro gehörte. Derer Besichtigung ist nach dem Einholen einer Einwilligung des Eigentümers möglich. 

ŚREDNIA Auf einer Kuppe der bewaldeten Anhöhe über dem Dorf Średnia befindet sich der Polens älteste Hügelgrab der Schnurkeramischen Kultur. Der unscheinbare Hügel, in der während der archäologischen Grabung u.a. eine Frauenbestattung gefunden werden konnte, ist knapp fünf Jahrtausende alt. Er ist also älter als die berühmte Cheops-Pyramide. Die beste Zufahrtstraße führt über Średnia: gleich hinter der bebauten Tone soll man in einen unbesfestigten Weg abbiegen, dem man (entlang der grünen Route von Przemyśl nach Dynow) folgen soll. Der Hügelgrab befindet sich links der Straße. 

KOPYSTAŃKA hat eine Höhe von 541 m über dem Meeresspiegel. Es ist der höchste Berg des Przemysler Voegebirges. Von dessen mit einem metallenen Kreuz bekrönten Gipfel erstreckt sich ein prächtiges Panorama des Przemysler Vorgebirges und der Gebirgskette Sanok-Turcza. Die besten Wege zum Gipfel hinauf führen von Rybotycze entlang der gelb kennzeichneten bzw. von Brylince über Kopyśno entlang der rot kennzeichnten Route.